Kirchhöfer gelingt Doppelsieg

Marvin Kirchhöfer feiert die Siege in Spielberg ausgelassen.

SPIELBERG. Die Zahl eins war die Zahl des Wochenendes für LeipzigsMotor-sport-Ass Marvin Kirchhöfer (24) und sein Team CallawayCompetition. Am dritten Rennwochenendedes ADAC GT Masters auf dem österreichischen Red-Bull-Ring raste er mit seinem Partner DanielKeil-witz (28/Villingen) in beidenWertungs-läufenauf Rang eins. Damit aber nicht genug:Auch in den beidenQualifyings und im Freien Training spielten die bei-den Piloteninihrer Corvette C7 GT3-Rin einer eigenen Liga. „Es war einfach ein genialesWochen-ende für uns“, freut sich Marvins Vater Uwe Baade. Und ergänzt: „Die Fahrer und das Team haben gezeigt, was bei pro-fessionellem Teamwork möglich ist.“ Verdienter Lohn dieser lupenreinen Bilanzvor über 12 000 Fans ist der Spit-zenplatz in der Team- und Fahrerwertung nach nicht einmal der Hälfte der Saison. Endgültig Geschichte sinddamit auch die Anfangsschwierigkeiten in Oschers-leben.Mittlerweile zählt der Leipziger

nach den Podestplätzen in Most und den Erfolgen in Österreich mit 86 Punkten zum engsten Favoritenkreis auf den Titel. Mit einer taktischen Meisterleistung überzeugte die Paarung insbesondere am Sonntag. Trotz des einsetzendenstarken RegensretteteKeilwitz die Corvette auf Slicksnoch bis in das Boxenstoppfenster zur Halbzeit der einstündigen Renn-Dis-tanz. Anschließend bauteKirchhöferden knappen Vorsprung von 2,5 Sekunden auf Regenreifen fast mühelosbis auf über zwölf Sekunden aus. Am Ende überquer-te der frühereGP2-Pilotmit einer Diffe-renz von 4,2 Sekunden die Ziellinie. Die 4,3 km lange Formel-1-Rennstre-cke in der Steiermark scheint wie gemacht für die Corvette. Seit 2011, seit-dem das ADAC GT Mastersauf dem umgebautenfrüheren A1-Ringgastiert, landete das Team nun schon zum sieben-ten und achten Mal auf dem Siegerpodest –kein Team war besser. Erfolgsmeldungauch aus dem Porsche Carrera Cup Deutschland. Das Team Project 1, welches von Leipzig aus die Saison in Angriff nahm, feierte auf dem Red-Bull-Ring seineersten Podestplätze. Larry ten Voorde (Niederlande) erkämpfte in beidenLäufen Rang drei.